Buch-Jubiläum

Vor 50 Jahren erschien Siegfried Lenz’ „Deutschstunde“

Foto: imago

Siegfried Lenz’ „Deutschstunde“ schaffte es auch auf die Bühne – Szene aus der Inszenierung von Johan Simons am Hamburger Thalia-Theater

Hamburg.   Das Buch „Die Deutschstunde“ machte Siegfried Lenz zum politischen Autor und Romancier. Zum Jubiläum erscheint nun eine neue Sonderedition.

Wohl nicht von ungefähr erschien im durch und durch politisierten Jahr 1968 mit der „Deutschstunde“ der bis dato politischste Roman von Siegfried Lenz. Während Studenten für mehr Demokratie, weniger Ausbeutung und ein Ende des Vietnamkriegs demonstrierten, aber auch für ein Ende des Schweigens über die Nazi-Zeit, machte Lenz genau daraus ein Stück Weltliteratur. Wie immer geht es bei ihm um einen Einzelfall und Momente seiner Entscheidung. Diesmal ist es der Kampf zwischen dem „nördlichsten Polizeiposten Deutschlands“ Jens Ole Jepsen und dem Künstler Max Ludwig Nansen, gegen den die Nazis ein Malverbot verhängt haben, was Jepsen geflissentlich kontrolliert.

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